Juliane Sophie Kayser
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STIMMEN VON ANDEREN


Das Genre Zeitreise-Roman hat schon viele Schriftsteller angezogen. Auch in der Kinderliteratur sind die Versuche Legion. Die Autorin zeigt sprachliches Feingefühl, und so ist „Malchen und die vergessene Zeit“ auch ein –wie so selten im Kinderbuch- literarisches Abstecken des Terrains des Zeitreise-Sujets.

Mirjam Schneider, Rezensentin bei librikon.de

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Zeitreise, es ist historisch exakt und fantasievoll zugleich.

Ingeborg Salomon, Redakteurin  der RNZ

Das Buch ist ein sehr gelungenes Werk, das Kinder wie auch Erwachsene in die Welt des 19. Jahrhunderts zurückversetzt und das Träumen zuläßt. Die Geschichte ist in einer liebevoll formulierten Sprache geschrieben, unterstrichen durch detailgetreue, aufwändige Zeichnungen des Kinderbuchillustrators Bernhard Oberdieck. Durch die Verknüpfung historischer Details über das Heidelberger Schloß mit einer fantasievollen Erzählung ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Daniela Wenz 

Durch lebendige Kinderaugen haben Sie uns leicht und spannend ein wichtiges Stück Heidelberger Geschichte näher gebracht. Und nicht nur die Erwachsenen wissen das zu schätzen. Viele leuchtende Kinderaugen und gebanntes Zuhören sprachen für sich.

Mariel Radlwimmer
Lektorin und Projektmanagerin mit Schwerpunkt Kinderbuch

Die sprachlichen Bilder der Autorin sind so fantasievoll wie die Geschichte selbst. Die Figuren werden lebendig. Das Zauberhafte des Heidelberger Schlosses umspannt die ganze Geschichte. Edutainment auf hohem Niveau.

Andrea Landfried

Es ist ganz sicher keine verlorene Zeit, dieses einfühlsame und  höchst unterhaltsame Buch zu lesen, das anregt, sich in eine andere Zeit hineinzudenken und durch den Vergleich mit der Gegenwart diese neu wahrzunehmen. Diese mitreißende Zeitreise bezaubert nicht nur Kinder ab 8 Jahren, sondern ist auch sehr geeignet für ein gemeinsames Leseerlebnis von Kindern und Erwachsenen, das sicher zu vielen anregenden Gesprächen führen wird.

U. G.

Aus einem ganz normalen Schultag wurde  gestern eine spannende Zeitreise zum Heidelberger Schloss. Die Kinderbuchautorin Juliane Sophie Kayser las an der Heidelberg International School aus der englischen Version ihres Buches MALCHEN UND DIE VERGESSENE ZEIT. Unterstützt wurde sie vom Schauspieler Kai Lichtenauer, der in einem historischen Kostüm auftrat und die Grundschüler mit durch die Heidelberger Geschichte nahm. Das spannende Abenteuer und der Vortrag der Autorin fesselte die sieben-bis elfjährigen Kinder sofort.

Elisa Biegel, Redakteurin der RNZ

BESPRECHUNG

Schon seit einigen Wochen freute ich mich auf die Lesung „Malchen und die vergessene Zeit”. An einem Samstag im November begleitete mich meine sechsjährige Tochter zu der Lesung ins Cafe Schafheutle in der Heidelberger Altstadt. Viele Erwachsene und Kinder waren gekommen, um in angenehm, entspannter Atmosphäre das neue Buch und die Autorin persönlich kennenzulernen.

Juliane Kayser, eine charismatische, symphatische junge Frau, stellte sich selbst und die Entstehungsgeschichte ihres Buches vor: An einem Sonntag im Juli lädt Oma ihre Enkeltochter Hannah zu einem Ausflug auf das Heidelberger Schloss ein. Dort lernt sie Malchen und eine andere Zeit kennen. Malchen entpuppt sich als die Tochter des noch bis heute bekannten Grafen von Graimberg. Die beiden Mädchen gehen auf Entdeckungsreise. Während der Lesung konnte ich in viele strahlenden Augen schauen, die gespannt den Ausführungen der Autorin zuhörten. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die Kinder wie auch Erwachsene in die Welt des 19. Jahrhunderts zurückversetzte und das Träumen zuließ.

Die Geschichte ist in einer liebevoll, formulierten Sprache geschrieben, unterstrichen durch detailgetreue, aufwändige Zeichnungen. Durch die Verknüpfung historischer Details über das Heidelberger Schloß mit einer fantasievollen Erzählung ist dieses Buch für Kinder wie auch für Erwachsene sehr zu empfehlen.

Daniela Wenz

EIN HÖRERINNEN-KOMMENTAR

Liebe Frau Kayser,

ich möchte mich sehr bei Ihnen bedanken für einen wunderbaren Vormittag. Ihre Lesung des“Malchens“ im Heidelberger Café Schafheutle am vergangenen Samstag war ein vielfältiger Hochgenuss. Mit viel Freude und Enthusiasmus haben Sie Ihre Zuhörer in den Bann gezogen. Musikalisch stimmungsvoll untermalt schenkten Sie uns einen Blick in die vergangene Welt des Grafen Charles de Graimberg, dem wir nichts Geringeres verdanken als die Rettung des Heidelberger Schlosses. Durch lebendige Kinderaugen haben Sie uns leicht und spannend ein wichtiges Stück Heidelberger Geschichte näher gebracht. Und nicht nur die Erwachsenen wissen das zu schätzen. Viele leuchtende Kinderaugen und gebanntes Zuhören sprachen den Morgen für sich.

Mögen viele Kinder (und Junggebliebene) dieses zauberhafte Buch unter dem Christbaum finden. Mit sehr herzlichen Grüßen

Mariel Radlwimmer
Lektorin und Projektmanagerin mit Schwerpunkt Kinderbuch

LESUNG IN DER BIBLIOTHEK DES DEUTSCH AMERIKANISCHEN INSTITUTS (DAI)

Retter des Heidelberger Schlosses in der Bibliothek des DAI

Er ist Franzose, ein waschechter Graf und Vater von fünf Kindern. Das Allerwichtigste an ihm ist aber, dass er das Heidelberger Schloss so besonders fand, dass er es in jahrzehntelanger Mühe für uns heute rettete. Von wem ist hier die Rede? 

Um das herauszufinden, waren am Donnerstag, den 6.Mai 2010 zwanzig Kinder einer vierte Klasse des Englischen Instituts und zwei ihrer Lehrer in die Bibliothek des Deutsch Amerikanischen Instituts (DAI) gekommen. 

Gespannt wie die Flitzebogen warteten die Kinder auf  die Lesung. Geschickt begann die Autorin Juliane Sophie Kayser aber nicht gleich aus ihrem Buch „Hannah’s Fantastic Journey into the Past“ / „Malchen und die vergessene Zeit“ vorzulesen, sondern ließ die Kinder erst zu Worte kommen. Was braucht es überhaupt, um ein fertiges Buch in Händen zu halten? Die Antworten kamen zahlreich: die Autorin, den Verlag, die Druckerei, den Illustrator, die Buchhandlung, das Lektorat, …  Wie entsteht eine Geschichte, ein Buch? Erst erzählt man sie vielleicht seinen Kindern und dann schreibt man sie auf. Dann muss ein Illustrator oder eine Illustratorin helfen, und immer wieder müssen sich die Autorin und der Illustrator absprechen; es ist ein lebendiger Prozess: Sind die Lackschuhe rot oder schwarz? Betritt Hannah den Schlossgarten von der Stadt her oder vom Schlosswolfsbrunnenweg? … 

Aber jetzt ist es Zeit für die Geschichte. Am Anfang lernen wir erst mal die Hauptpersonen über ihre Vorlieben und Abneigungen besser kennen. Und schon stehen wir mitten in Hannahs Abenteuer auf dem Schloss, machen eine überraschende Zeitreise, treffen Malchen und schließlich auch ihren Vater, den Grafen und Retter des Schlosses: Graf Charles de Graimberg! Über ein Jahr recherchiert und dann kindgerecht verpackt wird hier ein wichtiger Teil Heidelberger Geschichte lebendig!

Da die Schulklasse aus dem EI bilingual ist, ist auch die Lesung zweisprachig. Die Autorin liest gleichermaßen spannend und klar auf Deutsch wie auf Englisch vor. Auch die Kinder wissen selbstverständlich, dass we are not made of sugar mit wir sind nicht aus Zucker (gemacht) übersetzt wird. Auch sehr anschaulich waren die schönen Zeichnungen des Buches, die – für alle gut sichtbar – im laminierten Großformat von einem der Lehrer hochgehalten wurden. Auch das Andenken, das Hannah von Graf de Graimberg erhält – eine Schreib- und Zeichenfeder – dürfen die Kinder aus nächster Nähe betrachten. So bleibt auch das Vorlesen interaktiv, die Kinder verlieren den Faden nicht, auch wenn die Mädchen es noch spannender finden als die Jungs. 

Und auch das hat einen Grund. In der lebhaften Fragerunde nach der Lesung erzählten die Mädchen, dass auch sie gerne Autorinnen werden möchten, ja dass sie sogar schon schreiben, sich gegenseitig vorlesen und helfen immer bessere Gedichte und Geschichten zu schreiben. 

Dieser Wunsch, so früh schon präsent, gestand Juliane Kayser den Kindern, beseelte auch sie selber. Um sich diesen Kindheitstraum zu erfüllen, hat sie sich von der Arbeit des Grafen Charles de Graimberg und beim Erzählen oder Vorlesen glänzenden Kinderaugen inspirieren lassen. So kann sie die Mädchen in ihrem Wunsch, zu schreiben, nur bestärken und sie wird von den Kindern auch entsprechend umringt und mit Fragen bombardiert und dem Wunsch auf ein Wiedersehen, vielleicht in der Schule ...

Mariel Radlwimmer